Entwicklungskonzept Pettendorf – Süd

Die Regensburger Stadtrandgemeinde Pettendorf versucht, durch neue Wohnbauflächen auf ca. 15 ha den Ort abzurunden und der Nachfrage nach attraktiven Wohnbauflächen mittlerer Dichte gerecht zu werden.

Aus stark hängigem Gelände zwischen altem Ortsrand und geplanter Umgehungsstrasse sollen in drei Bauabschnitten ca. 90-100 (überwiegend freistehende) Einfamilienhäuser errichtet werden.

Das Konzept sieht eine Organisation der Siedlung durch klar ablesbare Hausgruppen vor, die nach unterschied- lichen Ansätzen gestaltet werden können, in sich jedoch ein hohes Maß an Einheitlichkeit erreichen sollen.

Die autofreien Hausgruppen zeichnen sich durch randliche Sammelparkierung und einen grünen Wohnhof aus.

Die Häuser gruppieren sich eng um den städtebaulich dichten Hof und halten so großzügige Grünflächen zwischen den einzelnen Hausgruppen frei. Die privaten Gartenteile werden gut nutzbar und optimal abgeschirmt.

Der Erschliessungsaufwand ist minimiert, Regenwasser wird oberflächig zurückgehalten und gedrosselt abgeleitet. Die ökologischen Ausgleichsflächen werden als gemeinschaftlich nutzbare naturnahe Obstwiesen an den Rändern der neuen Siedlung und als Grünkeile zwischen den einzelnen Bauabschnitten nachgewiesen.

Für die Energieversorgung wird eine Nahwärmenetz auf Holz-Hackschnitzelbasis vorgeschlagen. Die Gebäudestellung ermöglicht eine optimale passive und aktive Nutzung der Solarenergie.

Eine flexible Satzung soll eine stärkere oder geringere bauliche Dichte in den Bauabschnitten ermöglichen und das Konzept der ablesbaren Hausgruppen und kräftigen, durchgehende Grünelemente sichern.

Wolfgang Brandl Architekten in ARGE mit Wirzmüller WRW FreiRaumArchitekten, Regensburg und Köstlbacher Miczka Architektur Urbanistik, Regensburg

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