Städtebaulicher Realisierungswettbewerb - Viertelszentrum Königswiesen Nord

 

Wettbewerbsaufgabe

Königswiesen, ein Stadtteil im Südwesten von Regensburg, ist ein Wohnquartier, das im typischen Stil der 1970er Jahre errichtet wurde. Erschlossen wird das Quartier hauptsächlich durch eine ringförmig angelegte Erschließungsstraße, der Friedrich-Ebert-Straße. Quasi am Eingang zum Quartier, am Kreuzungspunkt Friedrich-Ebert- / Dr.- Gesssler-Straße liegt, entsprechend den damaligen städtebaulichen Vor-stellungen, ein zweigeschossiges Einkaufshandelszentrum. Die dringend benötigte Nahversorgung des Viertels und des angrenzenden Einzugsgebietes ist nicht mehr zeitgemäß: Die in die Jahre gekommene, sanierungsbedürftige Bausubstanz veranlasst den Abbruch des Bestandes mit anschließender Neuplanung.

 Mit der Neuplanung eines lebendigen Zentrums soll nicht nur das Quartier städtebaulich aufgewertet, sondern auch der Bedarf an Nahversorgungsein-richtungen und kleineren Wohnungen gedeckt werden. Das Gebiet soll adäquat durch einen Neubau ergänzt werden und der Funktion als Viertelszentrum mit Identifikationsmöglichkeit sowohl städtebaulich als auch architektonisch gerecht werden.

 

Konzept

Die gesamte Bebauung ist in drei Teile gegliedert: Wohnen, Handel und Parken.  Alle Geschäfte sind auf einer Ebene untergebracht. Die Han­delsfläche ist offen aber überdacht gestaltet. Ein Luftraum im Zentrum der Handelsebene schafft eine Verbindung zum Wohnareal. Eine großzügige Treppe sorgt hier für die bauliche Vernetzung.

Die Handelsfläche kann von mehreren Richtungen aus erschlos­sen werden. Zum einen von der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße und Dr.Gessler-Straße aus, zum anderen im Bereich der Bushal­testelle der Friedrich-Ebert-Straße. Zusätzlich wird den Bewohner und Kunden ein Zugang vom Park aus ermöglicht.

Es gibt drei Wohngebäude, die sich auf der Handelsfläche befinden. Das geförderte Wohnen befindet sich im Südwesten des Grundstückes auf dem Niveau des Parks, um das Grundstück an dieser Stelle real teilen zu können.

Die, sich zur Grünfläche orientierenden, Wohngebäude sind so positioniert, dass sie eine Grenze zwischen Stadtraum und Park bilden. Der Königswieser Park wird im Wohnareal aufgenommen und fortgesetzt.

Die Freifläche der privaten Wohngebäude wird über Treppenanlagen und eine Rampe im nördlichen Bereich des Wettbewerbgebietes erschlossen. Hier ist ein barrierefreier Zugang und die Erschließung der Wohnhäuser mit dem Fahrrad möglich.  Zusätzlich befindet sich im Zentrum des Viertelquartiers ein Aufzug für die barrierefreie Erschließung der Wohnbebauung. Die Treppenkerne führen direkt in die Tiefgarage.

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